
Perthro ist eine der geheimnisvollsten Runen.
Sie wird oft mit Schicksal, Los oder Würfelspiel in Verbindung gebracht. Also mit dem, was sich nicht vollständig erklären lässt.
Sie steht für das Verborgene.
Für Prozesse, die sich dem Verstand entziehen.
Dazu passt es, dass Perthro auch die Rune der Geburt ist. Das Wunder des Lebens.
„Perth“ ist ein altes Wort für einen Früchte tragenden Baum. Auch ein Apfelbaum symbolisiert das Leben.
Mit der Geburt beginnt ein neuer Weg. Ein Weg des Unbekannten. Niemand weiß, was uns auf diesem Weg erwartet.
Nicht alles im Leben ist planbar.
Nicht alles folgt klaren Regeln.
Perthro erinnert uns daran, dass Kontrolle eine Illusion sein kann.
Perthro will, dass wir Vertrauen. Vertrauen in das, was nicht sichtbar ist.
Genau dieses Vertrauen ist aber besonders schwierig. Eben weil wir unser Leben kontrollieren wollen, blockieren wir unbewußt oft genau die Wege, die eigentlich für uns gedacht waren.
Perthro fordert Mut, den Mut Dinge geschehen zu lassen, Mut nicht alles zu wissen, Mut nicht alles kontrollieren zu können.
Vertraue dem Leben und kämpf nicht gegen es!
Wer alles kontrollieren will, hat die Kontrolle bereits verloren.
Wer sich öffnet, entdeckt neue Wege.
Reflexion zu Perthro:
Stell dir einen Würfel in deiner Hand vor.
Wenn Du ihn wirfst, weißt Du nicht, wie er fällt.
Kannst du ihn trotzdem werfen?